Portrait mit schwarzem Hintergrund

Ein Portrait vor schwarzem Hintergrund. Auf meinem Bildschirm sieht es gut aus. Aber was passiert auf anderen Geräten oder beim Drucken? Oh Schreck! Der Hintergrund ist nur vermeintlich schwarz. Wie kann ich dieses Problem mit Photoshop lösen?

Ein Portrait vor schwarzem Hintergrund. Auf meinem Bildschirm sieht es gut aus. Aber was passiert auf anderen Geräten oder beim Drucken?

Warum ist der schwarze Stoffhintergrund auf dem ausgedruckten Bild auf einmal grau und sichtbar? Und warum sieht es auf dem Smartphone anders aus als auf dem Tablet oder auf dem Bildschirm?

Schauen wir uns das Bild in Photoshop an. Eine Tonwertkorrekturebene mit nach links geschobenem Weißpunkt macht das Problem sichtbar. Das Verschieben des Weißpunktes macht alle Bildbereiche sichtbar, die nicht richtig schwarz sind. Nur Schwarzes bleibt schwarz.

2. Der Stoffhintergrund ist zwar schwarz, hat aber etwas Licht abbekommen. Und der Kamerasensor ist so gut, dass er das mit aufgenommen hat. Man sieht sogar die Falten des schlampig aufgehängten Hintergrunds.

Wie lässt sich dieses Problem mit Photoshop lösen?

Schritt 1: Lege eine schwarze F√ľllebene hinter das Bild.

Schritt 2: Erzeuge eine Ebenmaske auf der Motivebene. Male mit einem schwarzen Pinsel grob um das Motiv herum.
Die schwarzen Bereiche der Maske werden durchsichtig und lassen den darunter liegenden schwarzen Hintergrund sichtbar werden. An den nicht ausgemalten Stellen ist das Motiv sichtbar bzw. es bleibt ein grauer Rand um das Motiv.

Schritt 3: Lege eine zweite Tonwertkorrekturebene √ľber das Motiv. Aktiviere das Clipping (Schnittmaske). Dadurch wirkt diese Ebene nur auf das Motiv und nicht auf die darunter liegende(n) Ebene(n).

Verschiebe den Schwarzpunkt nach rechts, bis der graue Rand um das Motiv verschwindet. Das Motiv wird etwas dunkler, bleibt aber immer noch gut erkennbar. 

F√ľge auf dieser Ebene eine schwarz gef√ľllte Ebenemaske hinzu. Der graue Rand wird wieder sichtbar. Jetzt kannst du den Rand mit einem wei√üen Pinsel wegpinseln. Wenn du dabei in den Motivbereich ger√§tst, f√§llt das gar nicht auf. Solltest du zu weit hineingepinselt haben, kannst du das mit einem wei√üen leicht Pinselstrich beseitigen.

Schritt 4: Schalte die oberste Tonwertkorrekturebene aus und speichere das Bild. Der Hinterhrund ist jetzt so schwarz wie nur irgendwie möglich.

DM Fotoformate

Sofortbilder Fotoabz√ľge getestet an der “KODAK SofortBild Station”

Originalbild
Originalfoto
AngebotBeurteilung
10 cm x 15 cmtatsächliche Größe: 10,2 cm x 15,2 cm , Original wird automatisch zugeschnitten (rotes Rechteck)
15 cm x 15 cmtatsächliche Größe: 15,2 cm x 15,2 cm , Original wird automatisch zugeschnitten, Schnitt kann angepasst werden
13 cm x 18 cm mit weißem Randtatsächliche Größe: mit Rand 15,2 cm x 20,4 cm, ohne Rand 12,7 cm x 17,8 cm, Original wird automatisch zugeschnitten (rotes Rechteck)
15 cm x 20 cmtatsächliche Größe: 15,2 cm x 20,3 cm, Original wird automatisch zugeschnitten (rotes Rechteck)
√úbersicht √ľber DM-Fotoformate an der Kodak Sofortbildstation

Fazit: Bei allen Fotoformaten wird das Bild beschnitten, ohne dass man Einfluss auf den Schnittrahmen hat. Wenn der Bildausschnitt des Originalfotos knapp gewählt ist, dann fehlen auf dem Sofortabzug ziemlich sicher wichtige Bildelemente. Am schlimmsten ist der Schnitt bei dem großen Format 15 cm x 20 cm.

Das Problem lässt sich nur durch vorheriges Anpassen der Fotos mit Bildbearbeitungssoftware lösen.

Perspektivänderung in Abhängigkeit von der Brennweite РPortraitfotografie

Alienfratze oder Kartoffelgesicht? Die Brennweite entscheidet

Video 1: Portraitaufnahme mit Simulation verschiedener Brennweiten an einer Crop-Kamera. Die Kamera wird während des Brennweitenzooms vom Motiv wegbewegt, damit es immer die ungefähr gleiche Größe hat. Selfie-Vielschießer werden ihre Gesichtsform im Brennweitenbereich um 20 mm am attraktivsten finden. In den typischen Portraitbrennweiten (hier ab ca. 50 mm) finden sie ihr Gesicht oft zu breit.

Perspektivische Gesichtsverzerrung bei verschiedenen Brennweiten an einer Crop-Kamera: Startbrennweite 10 mm – Endbrennweite 100 mm. Das typische Iphone-Selfie liegt hier ca. zwischen 17 mm und 22 mm.

Video 2: Portraitaufnahme mit Simulation verschiedener Brennweiten an einer Vollformat-Kamera. Die Kamera wird während des Brennweitenzooms vom Motiv wegbewegt, damit es immer die ungefähr gleiche Größe hat. Selfie-Vielschießer werden ihre Gesichtsform im Brennweitenbereich um 30 mm am attraktivsten finden. In den typischen Portraitbrennweiten (hier ab ca. 80 mm) finden sie ihr Gesicht oft zu breit.

Perspektivische Gesichtsverzerrung bei verschiedenen Brennweiten an einer professionellen Full-Format-Kamera: Startbrennweite 10 mm – Endbrennweite 100 mm. Das typische Iphone-Selfie liegt hier ca. zwischen 26 mm und 33 mm.

DM-Fotos Vorteile und Nachteile

VorteileNachteile
geringer PreisQualit√§t, insbesondere der Sofortabz√ľge ist unter aller Sau.
fast √ľberall verf√ľgbarDie Fotos enthalten oft Schlieren, Streifen, Farbstiche und andere Farbfehler.
fast jederzeit verf√ľgbarDie Fotoformate passen nicht zu den Formaten der Kamera, viele Fotos werden falsch geschnitten. Im schlimmsten Fall fehlt der Oma oben der halbe Kopf oder man sieht von Tante Erna nur das linke Ohr.
Das kann beim Sofortbild auch nicht mehr vollständig korrigiert werden.
unkomplizierte √úbertragung (WiFi, Bluetooth, USB, …)Keinerlei Diskretion beim Druck des Sofortfotos. Die neugierige Nachbarin, die zuf√§lligerweise gerade im Laden ist, kann zugucken, wenn du Playboy-Bewerbungsfotos ausdruckst.
vielf√§ltige Produktpalette, wie z.B. Fotogeschenke, Sticker, B√ľcher, Kalender,…eingeschr√§nkte Beratung durch das Personal


Vor- und Nachteile von DM-Fotos im Schnellvergleich

Fazit: Der dm-Fotoservice ist gut, wenn man keine Qualit√§tsanspr√ľche an die Fotos hat oder sich f√ľr Tante Trudes Geburtstag keine M√ľhe machen will, bzw. unter gro√üer Zeitnot steht und nicht mit leeren H√§nden auf der Geburtstagsparty der halbblinden Erbtante auftauchen will.

Lightroom Classic Cloud Synchro ohne Speicherplatzverbrauch

“Im Photo-Standardpaket von Adobe sind nur magere 20 GB Cloud-Speicher dabei. Ohne teuren Extra-Speicher lohnt es sich nicht, Fotos zu synchronisieren.”

Dachte ich auch immer, bis ich auf den Artikel von Rob Sylvan gestoßen bin: How to Use Lightroom Classic with the Cloud and 0GB of Storage

Hier die √ľbersetzte Kurzversion:

  1. Es kann immer nur ein Katalog synchronisiert werden. Dazu in Lightroom oben rechts auf das Wölkchen klicken und die Synchronisierung aktivieren.
  2. Ausw√§hlen, welche Fotos synchronisiert werden. Dies geschieht √ľber eine gew√∂hnliche Sammlung (Smart-Sammlungen gehen nicht). Diese neu anlegen (ich habe eine Sammlung mit allen Fotos erzeugt) oder eine bestehende ausw√§hlen. Links vom Sammlungssymbol auf den zweispitzigen Pfeil klicken und los geht’s.
  3. Es werden nur die Smart-Vorschauen hochgeladen, welche nicht auf den Speicherplatz angerechnet werden.
  4. Warten. Bei mir hat’s mit superschneller Leitung und ca. 30.000 Fotos zwei Tage gedauert.
  5. Lightroom-App auf dem Tablet starten, einloggen und nach einiger Zeit hat man Zugriff auf seine Fotos.

Software

I really hate paying annual fees for software, but at the moment there’s no way around Photoshop and Lightroom.  Fortunately you don’t have to pay the full price. There are discounts for students and teachers. You can also get huge discounts if you wait for Amazon Prime Day or Cyber Monday.

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